Vegan lecker lecker!

Das zweite kleine feine grüne Kochbuch mit der Ringbuchlochung, dass wir euch vorstellen möchten heißt „Vegan lecker lecker!“ und wurde vom Tierrechtsaktivisten Marc Pierschel – Mitbegründer von roots-of-compassion, Regisseur, Buchautor – herausgegeben. (mehr…)
Vegane Kochbuchreihe
In einer losen Reihe wird der Maulwurf sich nach und nach durch Berge von veganen Kochbüchern graben und diese auf verschiedene Kriterien testen: Volxküchentauglichkeit, Leckerschmecker usw. Gerne nimmt der Maulwurf Bücher entgegen und testet sie für euch. (mehr…)
Am Mittwoch den 03. August wurde der Wagenplatz „Kommando Rhino“ in Freiburg geräumt. Seit zwei Jahren wurde das bis dahin lediglich als Parkplatz genutzte Gelände vom „Kunst- und Kulturkollektiv“ als Kunst-, Wohn- und Freiraum belebt.
Innerhalb weniger Stunden wurde der verbleibende Wagenplatz buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht – Bestrebungen der Rhinos ein Ersatzgelände zu finden, versucht die Stadt Freiburg zu verhindern: Sei es mit der Weigerung des Gemeinderates eine Landschaftsschutzfläche umzuschreiben (was bei sehr vielen Bauvorhaben üblich ist wenn ein sogenanntes übergeordnetes Allgemeinwohl vorhanden ist oder konstruiert wird) oder der Einschüchterung privater Grundstückseigentümer_innen um (potentielle) Zwischenlösungen unmöglich zu machen. (mehr…)

Da habe ich mir ja was eingebrockt: Auf einem Hardcore-Punk-Festival zu kochen, wo doch eh nur Typen rumrennen, viel zu laute Musik gespielt wird, ich die Texte eh nicht verstehe und unser „leckeres, veganes, bio, nach Möglichkeit regionales und saisonales“ und zudem noch ausgewogenes Essen mit dem ich-will-gar-nicht-wissen-wievielten Bier wieder auskotzt wird. Mit großem Glück in das nächste Gebüsch und nicht mitten über die Festivalwiese.
Kurzum: So richtig gefreut habe ich mich im Vorhinein nicht. Wichtig war es mir trotzdem dort zu kochen. Ich finde es nämlich richtig und wichtig nichtkommerzielle Festivals zu unterstützen. Festivals, die in Selbstorganisation veranstaltet werden, in die politische, emanzipatorische Inhalte reingepackt und somit eine Freiraum geschaffen wird für (Sub-)Kultur und ein für viele angenehmes Feiern.
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…über gewürfelten Weißkohl und Gender…
In Erinnerung an das letzte Jahr und die ein oder anderen Erlebnisse bei Kochprojekten in und um Freiburg setzten sich zwei Volxküchenaktive zusammen um sich mal gehörig auszukotzen:
Uns kotzt es an
Uns kotzt es an, wenn wir Personen dreimal erklärt haben, wie wir gerne den Weißkohl geschnitten hätten und am Ende trotzdem dicke Würfel statt feines Kraut in den Yufka quetschen müssen. Uns kotzt es an, wenn uns eine gestresste Person, die das Essen transportiert und sonst gar nichts mit der Küche zu tun hat, den Kochlöffel aus der Hand und den Topf von der Flamme reißt, weil sie beschließt, dass die Soße auch ungewürzt ausgeteilt werden kann. Uns kotzt es an, wenn wir unsere strukturierte Essensausgabe rechtfertigen müssen und andere uns vorschreiben wollen, wie es angeblich schneller geht. Uns kotzt es an, wenn uns beim Installieren einer Lampe in der Küche das Werkzeug aus der Hand genommen und uns erklärt wird, wie das richtig geht. Uns kotzt es an, wenn Personen bei der Frage: „Brauchst du Hilfe?“ unsere Antwort nicht abgewarten. Uns kotzt es an, wenn die Person in der Küche, die gerade beim Schnippeln hilft, von Außenstehende als Küchenverantwortlicher angesprochen wird. (mehr…)
Der Maulwurf hat in der Nacht vom 15.2. auf den 16.2. die Nachttanzblockade in Karlsruhe gegen den Castortransport von Karlsruhe nach Lubmin bekocht. Eine Maulwürfin berichtet aus ihrer ganz persönlichen Sicht:
Ich bin fast 40 Stunden auf den Beinen. Meine Hände haben Schrunden vom Spülwasser und meine Beine fühlen sich an wie zwei schwere Klötze, die nicht mehr viel mit mir zu tun haben. Vor allem frage ich mich, für was ich das eigentlich tue? Was hat Essen mit einem sinnvollen und erfolgreichen Protest zu tun? Und wie kann durch Essen ein Atommülltransport blockiert werden? (mehr…)
Gezeigt werden alle sieben Folgen der „Whale Wars“ Reihe am Stück – 6 Stunden!
Dazu gibts Popcorn, Punsch, passend zum Thema VEGANES Sushi, andere vegane Leckereien und eissssskalte Getränke.
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Vom 6. bis 11. Februar 2011 findet in Dakar – der Hauptstadt Senegals – das 11. Weltsozialforum statt. Das ist der Grund, weshalb ab Mitte Januar 2011 von unterschiedlichen Orten in Afrika Bus- und Autokarawanen nach Dakar aufbrechen werden.
Am Sonntag, den 05.12. findet im S.U.S.I.-Cafe dafür ab 10 Uhr ein Solibrunch mit zwei Liedermacher_innen statt. Die Maulwürfe laden mit ein zum Brunchen, Musik lauschen und Informieren. (mehr…)

Während die dpa in ihrem Artikel (im Spiegel, Süddeutschen, Focus erschienen) „Polizei-Kantine gegen „Volxküche““ Einblicke in die vollen Polizeitöpfe gewährt (Putengeschnetzeltes mit Curry und Reis), klagt die Gewerkschaft der Polizei über leere Teller.
Die Beamt_innen an der Castorstrecke seien oft ohne Verpflegung geblieben – und das bei langen Dauereinsätzen von über 24 Stunden am Stück. Nicht überall kam also Putengeschnetzeltes mit Reis und Curry durch. Aufgrund von Blockaden der Zufahrtstraßen durch Anti-Atom-Aktivist_innen erreichte das Essen die Polizist_innen häufig nicht und musste zum Teil per Hubschrauber transportiert werden, so die Badische Zeitung.
Hinzu kam die nur schlecht funktionierende Kommunikation bei den Polizeibeamt_innen. Die Versorgungstruppen „wussten zum Teil nicht, wo im weiten Wendland die Kollegen stehen“, wobei die ja kaum zu übersehen waren.
Die BZ fasst also zusammen, was unter Berufsrisiko fällt: „Hungrig, übermüdet und kalt – der Wendlandprotest bringt die Polizei an ihre Grenzen.“ (mehr…)